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Campingurlaub an der Nordsee

Der hohe Norden Deutschlands und seine Inseln nehmen bei Paaren, Familien und Gruppen einen besonderen Platz ein. Die endlosen Weiten, hellen Sandstrände, gute Luft und das romantische Flair versprechen einen unvergesslichen Campingurlaub am Meer. Das Watt ist ein faszinierender Teil der Nordsee: Bei Flut können Sie schwimmen, segeln oder surfen, bei Ebbe eine Wanderung unternehmen. Die knapp 300km lange Küste ist gesäumt von Nationalparks, in denen Halligen und Seehundkolonien auf einer geführten Tour besichtigt werden können. Dazu dokumentieren die unterschiedlichsten Informationszentren die Geschichte und das Leben von Tier und Mensch.
 

Die Einzigartigkeit der deutschen Nordseeküste

Urlaub an der Nordsee – das heißt Erholung pur. Die norddeutsche Küste und ihre Inseln sind wunderschön und bieten für jede Altersklasse das passende Ambiente. Malerische Dünen- und Heidelandschaften, helle Sandstrände und schroffe Klippen, Naturparks und lebhafte Flaniermeilen sind nur einige der vielen Dinge, die der Region ihre unvergleichliche Schönheit verleihen. Unter freiem Himmel entfaltet die Kombination aus Sonne, frischer Brise und Meersalz ihre heilsamen Kräfte. Das Immunsystem wird gestärkt und vor allem bei Hautkrankheiten und Atemwegsbeschwerden wirkt das Reizklima gesundheitsfördernd. Während die einen wegen der jodhaltigen Luft kommen, schätzen andere die unendliche Weite der Landschaft.
Das Gebiet zwischen der niederländischen und dänischen Grenze ist durchzogen von flachen Feldern und Weiden, Seen und Wäldern. Und so verwundert es wenig, dass Wanderungen, Trekking- und Radtouren durch die zauberhafte Natur hoch im Kurs stehen.
 

Lage der Region

Einige Campingurlauber sind bereits dazu übergangen, ihr eigenes Fahrrad mitzunehmen. Natürlich können Sie auch vielerorts Räder sowie E-Bikes leihen und auf sehr gut ausgebauten Wegen die Umgebung erkunden. Während sich die niedersächsische Festlandküste von der Emsmündung über Bremerhaven bis nach Cuxhaven erstreckt, zählen Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum zu den Ostfriesischen Inseln. Um sich die Reihenfolge der Eilande von Ost nach West zu merken, greifen nicht nur die Einheimischen auf die Anfangsbuchstaben des folgenden Spruchs zurück: Welcher Seemann liegt bei Nanni im Bett? Weiter gen Norden bilden an der Westküste von Schleswig-Holstein beispielsweise Sankt Peter-Ording, Büsum, Föhr, Amrum und Sylt beliebte Ferienziele an der Nordsee. Unverwechselbar ist auch Helgoland. Deutschlands am weitesten entfernte Insel ist vor allem für ihre Felsen und der Umsatzsteuerfreiheit bekannt. Doch ganz gleich, ob Inselflair oder Festlandstrand – die Nordseeküste bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten.
 

Typische Gerichte und Spezialitäten

Entlang der Gaststuben und Feinschmeckerrestaurants der Nordsee stehen Fischspezialitäten auf der Speisekarte ganz oben. Sehr beliebt sind Nordseescholle, Seezunge und Kabeljau, die meist mit Speck und Dampfkartoffeln serviert werden. Ebenfalls begehrt ist die Heringsart Matjes mit Pellkartoffeln und Zwiebeln.
Krabben versprühen noch den typischen Nordseeduft, wenn man sie fangfrisch und ungeschält direkt vom Kutter oder in einem der vielen Fischgeschäfte kauft. Das anschließende Pulen, das eigenhändige Entfernen des Panzers, macht nicht nur Spaß, es verlängert auch den kulinarischen Genuss: Nach wenigen Tierchen hat man den Dreh jedoch heraus.
Zu den weiteren kulinarischen Besonderheiten gehört das Seemannsgericht Labskaus, eine traditionelle Köstlichkeit aus Kartoffeln, gepökeltem Fleisch, Rollmops und Spiegelei. Bei den Nachspeisen ist die Rote Grütze mit Früchten und Vanillesoße oder Eis besonders beliebt.
 

Freizeittipps und Veranstaltungen

Von entspannten Stunden beim Kurkonzert über das Neujahrsschwimmen bis hin zum Wettbewerb im traditionellen Krabbenpulen – entlang der Nordsee finden viele Veranstaltungen statt. Bei den vielen Hafen- und Schützenfesten feiern Einheimische in ausgelassener Stimmung, präsentieren ihre Trachten und stoßen gemeinsam mit Besuchern auf eine schöne Zeit an.
Neben dem Bier aus regionalen Brauereien zählen der Friesengeist und der Sanddornlikör zu den norddeutschen Kultgetränken. Am ostfriesischen Tee kommt man selbst als passionierter Kaffeetrinker nicht vorbei. Wer sich für das beliebte Heißgetränk nicht erwärmen kann, sollte es mit dem Teepunsch versuchen, bei dem gesüßter Tee mit Rum gemischt wird.
Der Sommer steht fast überall im Zeichen zahlreicher Veranstaltungen im Freien. Ob die Wattspiele in Krummhörn, das LichterMeer in Wilhelmshaven oder das Beachevent in Norddeich – die Orte warten mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für alle Interessen und Altersklassen auf. In lauen Sommernächten zieht es Nachtschwärmer zu den Feierlichkeiten an den Strand oder zu späterer Stunde in die Clubs. Wer seine Abende etwas ruhiger verbringen möchte, der besucht ein Kurkonzert oder lauscht der Aufführung eines Shanty-Chores.
 

Sportlich unterwegs

Segeln, Surfen, Schwimmen, Tennis, Golfen, Reiten und vieles mehr ist auf dem Festland und den Inseln möglich. Doch der Volkssport Nr.1 der Einheimischen ist Bosseln. Bei dem Wettstreit gewinnt derjenige, der seine Kugel mit möglichst wenigen Würfen ins Ziel bringt. Und während die einen der Bossel lautstark hinterherrufen, bedient sich die andere Gruppe echter Friesen am Bollerwagen gefüllt mit Bier und Schnaps.
Bei Ebbe lädt die Nordsee zu einer geführten Wanderung oder einer Kutschfahrt durch das Watt ein. In den Nationalparks Niedersächsisches und Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, einem UNESCO-Weltnaturerbe, erschließt sich dem Besucher in regelmäßigen Führungen eine beeindruckende Vielfalt aus Seehunden, Kegelrobben, Wattwürmern und Garnelen.
Hinter den breiten Sandstränden, Steilklippen, Leuchttürmen und wilden Dünenlandschaften dominieren Backstein, Klinker, Fachwerk und Reet. Seit Jahrzehnten prägt der typisch friesische Baustil die Häuserarchitektur, die besonders schön auf Föhr, Amrum, Spiekeroog und in Aurich anzusehen ist.
 

Interessante Ausflugsziele

Norden, die grüne Ortschaft an der Nordsee, ist mit ihrem Bezirk Norddeich das Tor zu den vorgelagerten Inseln Juist und Norderney. Die viertgrößte Stadt Ostfrieslands ist nicht nur bekannt für ihre weitläufigen Marschlandschaften und ihre Seehund-Aufzuchtstation, sondern auch für ihr Open-Air-Kinoevent am Meer im Juli.
Rund 25km nördlich von Wilhelmshaven liegt der familienfreundliche Kurort Schillig im Wangerland. Der Name stammt vom Wort "Schill" ab, das so viel wie "Schale" bedeutet und auf die großen Muschelvorkommnisse in diesem Gebiet hinweist. Der Deich lädt zu Wanderungen ein und besonders im Sommer erfreuen sich Urlauber an geführten Wattwanderungen zur unbewohnten Insel Minsener Oog und an den Beach Days am Strand. Weiter gen Osten erstreckt sich Otterndorf. Malerisch zwischen der Elbmündung und dem Flusslauf Medem gelegen, ist die Kleinstadt perfekt für einen Campingurlaub inmitten der Natur. Während im August Einheimische wie Besucher zum örtlichen Altstadtfest pilgern, treffen sich Mutige im Dezember zum Advent-Fackelschwimmen.
In Nordfriesland ist das Nordseeheil- und Schwefelbad St. Peter-Ording eine der führenden Reiseadressen - und das nicht nur zum Drachenfestival oder zum Kitesurf-Masters im Hochsommer.
 

Klima und Wetter

Wer sich für Campingurlaub an der Nordsee entscheidet, kann grundsätzlich ganzjährig anreisen. Nach einem milden Jahreswechsel mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wird es ab Mai merklich sommerlicher. Während im Frühling das Thermometer durchschnittlich 17 Grad Celsius anzeigt, erwärmt sich die Luft im Juli und August auf 21 Grad Celsius und mehr. Im Herbst und Winter versprüht die norddeutsche Region einen rauen Charme. Doch bieten die Wetterwechsel oftmals neue Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, wie Drachen steigen lassen, ausgiebige Shoppingtouren, Museumsbesuche, toben in den Indoor-Spielparks oder Entspannung in den Freizeitbädern. Zudem lockt die frische Brise Windsurfer, Kiter und Segler ans Meer, allem voran in die Gemeinde Wangerland und auf die Halbinsel Eiderstedt.
Wer hingegen seinen Badeurlaub im Norden Deutschlands verbringen möchte, der kommt zwischen Juni und September. Zu dieser Zeit misst die Nordsee etwa 16 bis 19 Grad Celsius. Im Winter erwartet Sie ein ganz besonderes Naturschauspiel: Wind, meterhohe Wellen, schneebedeckte Strände und Deiche laden zu einem Spaziergang entlang der Ufer durch die wohltuende salzhaltige Luft ein.
 

Besondere Orte

Weitläufige Sandstrände, wunderschöne Meerblicke, hübsch angelegte Promenaden und eine beispiellose Landschaft – wer möchte, der findet in Norddeutschland sein wahres Campingerlebnis. Viele der schmucken Seebäder, Inseln und Ortschaften am Meer verfügen über ausgezeichnete Campingplätze. Einige befinden sich in der Nähe zu den größeren Städten wie Emden, Jever oder Wilhelmshaven, die bequem mit dem Fahrrad oder dem Auto erreichbar sind. Übernachten Sie zum Beispiel im Badeort Harlesiel bei Wittmund oder in Büsum, das unter anderem für seinen malerischen Museumshafen und dem FKK-Strandabschnitt Stinteck bekannt ist. Oder genießen Sie die Freiheit unter dem Sternenhimmel in Krummhörn am Rande des Nationalparks Wattenmeer und kombinieren Sie Ihren Aufenthalt mit einer Tagestour in die niederländische Shoppingmetropole Groningen. Nicht minder populär ist ein Campingurlaub in Brunsbüttel, mit einem Städtebummel und einem Musicalbesuch in Hamburg.
 

Gut zu wissen

Gesund ist die Luft an der Nordseeküste – einerseits wegen des wohltuenden Reizklimas, andererseits weil bei einem Besuch auf den meisten Eilanden das Auto auf dem Festland stehen bleiben muss. Dies liegt im Besonderen daran, dass auf vielen Inseln ein absolutes Autoverbot gilt. Während Wangerooge, Baltrum, Juist, Langeoog, Spiekeroog und Helgoland autofrei sind, ist das motorisierte Fahren auf Borkum und Norderney stark eingeschränkt möglich. Campingurlauber und Tagesgäste parken ihr Fahrzeug am besten an den jeweiligen Fährhäfen und setzen bequem mit dem Schiff über.
Doch ganz gleich wo Sie Ihre Ferien verbringen, für einen erholsamen Aufenthalt braucht es die passende Kleidung. Während sich für Ausflüge und Besichtigungstouren feste, eingelaufene Schuhe eignen, erleben Sie Wattwanderungen mit allen Sinnen am besten barfuß. Praktische Begleiter sind zudem atmungsaktive Kleidungsstücke, eine winddichte Jacke der Jahreszeit entsprechend und eine Kopfbedeckung. Zu den beliebtesten Souvenirs gehört der maritime Friesennerz, ein Regenmantel im traditionellen gelben Farbton.
 

Das Nordlicht

Die Nordseeküste hat ihre Eigenarten, die genauso unverkennbar sind wie ihre Bewohner. Gemeinhin werden den Nordlichtern Zurückhaltung und eine gewisse Wortkargheit nachgesagt. Dabei bilden Wörter wie "Moin", "Jo", "Nö" und "Löppt" im Plattdeutschen schon ganze Sätze. Entgegen dem Vorurteil klönen die Norddeutschen gerne. Sie erzählen von den harten Zeiten der Torfstecherei, vom Fischen und erinnern beispielsweise mit dem Walknochenzaun auf Borkum an den Walfang in früheren Jahrhunderten. Hinzu kommt eine Portion norddeutscher Humor: Für den Einheimischen regnet es erst viel, wenn die Forelle am Meisenknödel im Vogelhäuschen knabbert.
Die Menschen im Norden des Landes gelten als ordnungslieb. Musterhafte Siedlungen mit liebevoll angelegten Gärten und gepflegten Blumenbeeten bestimmen vielerorts die Szenerie. Zudem haben viele Norddeutsche ein Herz für Tiere, solange sich Frauchen und Herrchen an die Regeln halten. Campingurlauber mit einem Hund planen ihren Aufenthalt am besten in der Nähe zu einem ausgewiesenen Hundestrand, zum Beispiel in Hooksiel, Tossens, Dorum, Friedrichskoog oder Büsum.
 

Camping an der Nordsee

Die deutsche Nordsee ist mit ihrer rund 300 Kilometer langen Wasserlinie gesäumt von Sandbänken, auf denen Seehundkolonien leben. Der schleswig-holsteinische Nationalpark in Nordfriesland umfasst die Schären von Halligen und eine große Anzahl von bewohnten Warften. Auf Sylt, der größten der vorgelagerten Inseln, liegt ein riesiger feiner Sandstrand, der von kleinen rosa Klippen gesäumt wird. Auf der Insel Helgoland prägen eindrucksvolle Steilküsten aus rotem Sandstein die Szenerie. Ostfriesland verfügt über 7 Eilande mit herrlichen malerischen Stränden aus feinem Sand und Dünen.
Hinter dem Nationalpark Deutsches Wattenmeer laden hübsche Kurorte, schmucke Städte, Wälder und die unendliche Weite Norddeutschlands zum Camping an der deutschen Nordseeküste ein. Erfahren Sie mehr über Ihre Gastgeber, die Region und deren Traditionen, beispielsweise beim Krabbenpulen in Husum, auf den Schützenfesten oder bei den Wattspielen in Krummhörn. Oder erleben Sie die Nordsee sportlich: Baden, Surfen, Segeln, Wandern, Radfahren und vieles mehr – die Möglichkeiten sind vielseitig.
 

Top 5 der Region

• An dem weiten Strand von Schillig planschen Kinder, machen es sich Erwachsene im Strandkorb gemütlich und probieren sich Sportliche beim Kitesurfen oder Segeln. Höhepunkt am Strand sind die Beach Days im Juli, mit einem großen Angebot an Funsport-Aktionen und tanzbaren Beats.
• In Burhave sind für Kinder die größte Spielscheune der Region und der Strand spannende Ziele. Seien Sie im August dabei, wenn die Nordseelagune in ein Meer aus Lichtern getaucht wird.
• In Wilhelmshaven am Jadebusen dreht sich alles rund um die Nordsee: Das Marinemuseum bietet einen Einblick in die Geschichte der Seetruppen und das Wattenmeerhaus präsentiert die Geheimnisse des Meeres. Im September sorgt die Traditionssegler-Regatta Wilhelmshaven Sailing-CUP für ein weiteres Highlight.
• Im Luftkurort Friedrichstadt im Kreis Nordfriesland sind Fahrten im Tret-, Ruder-, oder Elektroboot auf Treene und Eider möglich. Besonders Kanuten zieht es hierher. Bei den Altstadt-Festtagen Ende Juli findet ein Lampionkorso geschmückter Boote auf den Grachten statt.
• Spiel, Spaß, Kultur und Kunst garantieren auch die Dithmarscher Kohltage im September. Mehrere Tage lang dreht sich im platten Nordseeland zwischen der Elbmündung und Sylt alles um die leckeren Vitaminbomben.