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Campingurlaub am Comer See

Der drittgrößte See Italiens liegt im Norden des Landes an der Grenze zu der Schweiz. Den Namen erhielt der See von der am südlichen Ufer liegenden Stadt „Como“. Die Metropole Mailand liegt etwa 50 Kilometer südlich von Como. Der See ist sehr fischreich, sauber und umgeben von einem mediterranen Naturparadies. Hier erleben Sie einen entspannenden Badeurlaub direkt vor der herrlichen Naturkulisse des Sees mit den Alpenausläufern im Hintergrund. Auch Aktivurlauber fühlen sich wohl: Schwimmen, Segeln, Wasserskifahren, Kajakfahren und Bootsausflüge treffen auf Wandern, Golfen, Mountainbiken und Städtetouren. Kennzeichnend für den Comer See sind zudem mühevoll gestaltete und gepflegte Parks und Gartenanlagen in den umliegenden Dörfern sowie deren lombardisch-romanische Architektur.
 

Der Comer See: eine alpenländisch-mediterrane Liebesgeschichte

Dort, wo die Ausläufer der südlichen Alpen langsam in die prächtige Kulturlandschaft der Lombardei übergehen, liegt der 51 Kilometer lange Comer See mit seinen anliegenden Städten. Berge rund um den See, wie zum Beispiel der Monte Legnone, beeindrucken mit massiven Felswänden und grünen Wäldern. Städte wie die Provinzhauptstadt Como, Menaggio oder Bellagio gewähren mit antiken Kirchen, prächtigen Piazzen und geschichtsträchtigen Altstädten Einblicke in die Kulturgeschichte rund um den Comer See. Zahlreiche Fähren ermöglichen die Überfahrt zu diesen pittoresken Ufersiedlungen in einer ansonsten rauen, ungezähmten Naturlandschaft. Das gut ausgebaute Straßen- und Wanderwegenetz rund um den Lago di Como ermöglicht ausgedehnte Fahrradtouren von Ort zu Ort. Radeln Sie vorbei an schwer behangenen Weinbergen, holprigen Wanderpfaden, rauschenden Bergbächen und spitz zulaufenden Zypressen.
 

Die Golasecca-Kultur: der erste Siedlungsnachweis um den See

Schon früh machten sich Menschen die fruchtbaren Täler rund um den Comer See zunutze. So ließen sich Mitglieder der vorzeitlichen Golasecca-Kultur während der späten Bronzezeit und der frühen Eisenzeit am See nieder. Bestätigt wurde dies durch Funde von Töpferwaren, Metallgegenständen und Gräbern in der Region. Im Spina Verde Regionalpark, wenige Kilometer westlich von Como, stehen die Ruinen einer antiken Siedlung dieser geheimnisvollen Kultur.
 

Von den Römern bis zum Mittelalter

Auch die Römer haben das reichhaltige Gebiet rund um den See nicht verschmäht und vertrieben im Jahr 196 v. Chr. die Gallier, was die Einverleibung der Region ins Römische Reich zu Folge hatte. Später ließ Julius Caesar die Stadt Novum Comum gründen – das heutige Como – und wohlhabende Aristokraten ansiedeln. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde die Stadt im Krieg mit Mailand zerstört und anschließend von Kaiser Barbarossa wieder aufgebaut, der ihr zu neuer Blüte verhalf.
 

Kunst und Kultur heute

Heute erstrahlt der Comer See als viel gepriesenes Urlaubsparadies und ist Schauplatz diverser Feste. Sportveranstaltungen wie das legendäre Radrennen, die Giro di Lombardia, finden hier alljährlich statt. Daneben sind die vielen kulturellen Anlässe wahre Besuchermagnete: so zum Beispiel das kostenlose Jazz- und Klassikfestival – das Festival Lago di Como – die Internationale Kunstausstellung in der Villa Olmo oder das Gitarrenfestival in Menaggio.
 

Wann und wohin reisen?

Dank vornehmlich subtropischem Klima ist Camping am Comer See das ganze Jahr über eine gute Idee. Dabei sorgt der See klimatisch für besonders milde Winter. Wintersportliebhaber erreichen in kürzester Zeit zahlreiche Skigebiete in den umliegenden Bergen. Der Sommer verspricht unbeschwertes Badevergnügen und luftige Erfrischungen im Fahrtwind der Schiffe, während Frühling und Herbst Wanderungen und Ausflüge inmitten der abwechslungsreichen, farbenfrohen Natur unvergesslich machen. Jeder Urlaubstyp findet am Comer See den passenden Campingplatz, egal ob Sie lieber direkt am Ufer oder inmitten der Berglandschaften campen wollen.
 

Wissenswertes zum Comer See

Die Bewohner rund um den Comer See sind sehr stolz auf die regionale Küche, die als Larianische Küche bekannt ist – abgeleitet von Larius Lacus, wie der See einst auf Latein hieß. Frisches Fanggut aus dem See trifft dabei auf die erdigen Aromen der Berge. Besonders empfehlenswert sind solch legendäre Klassiker wie Polenta Taragna aus Buchweizen oder Pesce in Carpione. Fisch aus dem Comer See wird zunächst gebraten und dann mit Essig, Zwiebeln und Lorbeeren mariniert. Als Nachtisch passt ein altertümlicher Kuchen namens Miascia. Die Zutaten: Brot, Milch, Eier, Zucker, Butter, Äpfel, Pinienkerne und Rosinen.
 

Camping am Comer See kompakt

Als Ziel für den Campingurlaub vereint die Region mit dem See und den Alpen vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Strandliebhaber und Bergfans. Altertümliche Städte und Siedlungen lassen die mittelalterliche Lombardei wieder aufleben und antike, neoklassizistische Villen bilden zu urigen Bergdörfern einen interessanten Kontrast. Geeignet ist der Comer See sowohl für Familien als auch für Paare, Reisegruppen oder Alleinreisende. Dank der Nähe zu Süddeutschland – von Lindau bis nach Menaggio sind es nur 275 Kilometer – dauert die Anfahrt nur ein paar Stunden und die Strecke über den bergigen Kanton Tessin ist an sich schon ein Erlebnis.
 

Die Top 5 der Sehenswürdigkeiten am Comer See

1. Villa del Balbianello: Vom Anwesen am Westufer des Sees aus genießen Sie eine fabelhafte Aussicht über das Gebiet und dabei sind Sie von exotischen Pflanzen umgeben. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert verkörpert eine einzigartige Symbiose aus Natur und Architektur.
2. Der Botanische Garten beim Hotel Villa Cipressi: Noch floraler als die Villa del Balbianello präsentiert sich nur dieser Botanische Garten, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Gebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert und beherbergt ein Restaurant.
3. Das Taxiboot von Varenna: Obwohl es sich hierbei um einen Transportservice handelt, bieten die Überfahrten fantastische Landschaftsimpressionen. Die kürzeste Tour von Varenna dauert eine halbe Stunde, während die sogenannte "George-Clooney-Tour" zweieinhalb Stunden in Anspruch nimmt und unter anderem an George Clooneys Villa vorbeiführt. Die Kapitäne informieren unterwegs gerne über die Sehenswürdigkeiten.
4. Forte di Fuentes: Nur wenige Bauwerke zeugen von der einstigen Herrschaft der Spanier in der Region. Die Festung Forte di Fuentes ist eines davon und datiert zurück ins 17. Jahrhundert. Die Ruinen des Schutzwalls befinden sich am nördlichen Teil des Sees in der Nähe von Colico. Für die Erkundung der Anlage wird gutes Schuhwerk empfohlen.
5. Sentiero del Viandante: Wanderwege gibt es viele um den See. Der Sentiero del Viandante jedoch ist besonders schön und erstreckt sich auf insgesamt 45 Kilometer entlang der Ostküste.