Kennen Sie diese sechs Camping-Patzer?

Campen. Für jeden war es irgendwann das erste Mal. Aber selbst erfahrenere Camper begehen so manchen kleinen oder größeren Fehler. Das Innenzelt vergessen, den Wohnwagen falsch angekuppelt. Wir haben im Rahmen einer Untersuchung einige Camper nach ihren größten Camping-Patzern gefragt.

Beginnen wir mit den meistgenannten Antworten. Oft hatten die Befragten etwas vergessen. Heringe, Zeltstöcke oder das ganze Innenzelt – alles Dinge, die man besser nicht zu Hause liegen lässt. Außerdem bereitet der Wohnwagen manchen Probleme. Das Ankuppeln erweist sich oft als schwieriger als gedacht und die richtige Positionierung auf dem Stellplatz ist ebenfalls nicht selbstverständlich, sodass die Tür sich auch schon einmal auf der falschen Seite befindet. Und wo schlägt man sein Lager auf? Am besten in den etwas höhergelegen Bereichen des Campingplatzes, damit bei Regen nicht alles voll Wasser läuft. Auch das ist schon so manchem Camper passiert. Lesen Sie hier sechs bemerkenswerte Erfahrungsberichte.

1. Stühle vergessen

Es passiert den Besten. In dem Glauben, alles eingepackt zu haben, macht man sich auf den Weg zum Campingplatz. Direkt nach der Ankunft baut man das Zelt auf. Danach ist es an der Zeit für ein wohlverdientes kaltes Getränk am Tisch. Aber Moment mal, wo sind die Stühle eigentlich abgeblieben? Ach, dann setzt man sich eben auf dem Boden. Nicht ganz so bequem, aber man zieht daraus sicherlich seine Lehren. Mit einer Checkliste kann man derartige Situationen übrigens vermeiden. Werfen Sie einmal einen Blick auf diese praktische Packliste, die mein Kollege Bram zusammengestellt hat. Den ganzen Artikel auf dem Suncamp-Blog finden Sie hier.

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2. Eimer gefällig?

Abends oder nachts mal eben zur Toilette zu gehen, ist zu Hause kein großes Problem. Den Lichtschalter findet man blind und ehe man sich versieht, liegt man schon wieder im Bett. Auf dem Campingplatz kann das jedoch ganz anders sein, zum Beispiel wenn man im Zelt schläft und keine große Lust hat, sich mit der Taschenlampe auf den Weg zum Toilettengebäude zu machen. Daher kann ein Eimer direkt vorm Zelt durchaus praktisch sein. Aber wenn man das Gleichgewicht verliert und sich schon im Zelt fast in die Hose gemacht hat, wird es ziemlich unangenehm, ganz zu schweigen von zufällig vorbeikommenden nächtlichen Spaziergängern.

3. Viele Menschen, viele Sprachen

Im Ausland ist es auf dem Campingplatz natürlich immer ein bisschen aufregender. Vor allem, wenn man die Landessprache nicht beherrscht. Aber auch wenn man die Sprache spricht, können so einige überraschende Situationen entstehen. In Frankreich den Rezeptionisten auf Französisch anzusprechen, ergibt eigentlich Sinn. Wenn dieser jedoch anschließend auf Deutsch seinen Kollegen ruft – „Komm mal eben, ich versteh den Franzosen hier nicht!“ – ist das etwas amüsant.

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4. Was für ein dreckiger Campingplatz!

Die Fotos sahen super aus. Die Bewertungen waren hervorragend. Grund genug, davon auszugehen, dass der anstehende Campingurlaub ein voller Erfolg wird. Aber einmal auf dem Campingplatz angekommen, ist alles ganz anders als gedacht. Wann wurden die Sanitäranlagen zum letzten Mal gereinigt? Was macht das ganze Laub im Pool? Und warum quellen die Abfalleimer schon über? Mangelnde Hygiene versetzt der Urlaubsstimmung schnell einen Dämpfer. Beim nächsten Mal entscheidet man sich am besten für einen Campingplatz, der jährlich auf 200 Kriterien überprüft wird. Auf Eurocampings.nl haben Sie die Wahl zwischen etwa 9.000 Campingplätzen in ganz Europa.

5. Wo muss ich nochmal hin?

Auf einem kleinen Campingplatz kommt es kaum vor, aber wer schon einmal auf einem richtig großen Campingplatz seinen Urlaub verbracht hat, kennt das Problem: Man findet seinen Stellplatz einfach nicht mehr. Insbesondere, wenn man in einer Unterkunft wohnt, die in hundertfacher Ausgabe auf dem Campingplatz steht, ist es eine echt Herausforderung, im Dunkeln die richtige zu finden. Vielleicht also doch an der Rezeption einen Lageplan einstecken und die richtige Unterkunft mit einem Kringel markieren? Und stellen Sie sicher, dass Sie wirklich vor Ihrem eigenen Zelt stehen, ehe Sie sich am Reißverschluss zu schaffen machen.

6. Mistral

Wind ist nicht der beste Freund des Campers. So manches Zelt wird von einem plötzlichen Sturm in Mitleidenschaft gezogen oder sogar davongeweht. Aber auch mit einem Faltcaravan ist man nicht immer auf der sicheren Seite. Vor allem in Frankreich, wo der berüchtigte Mistral in der Region zwischen den Alpen und den Pyrenäen an über 100 Tagen im Jahr von sich reden macht. Dieser Wind hat eine Stärke von sieben bis elf und wird auch Ihren Faltcaravan schnell aufblasen. Das Einzige, was dann noch hilft, ist, alles abzubauen und den Caravan so aufzustellen, dass er möglichst wenig Wind ausgesetzt ist. Wahrscheinlich blicken Sie dann eher auf Ihre Stellplatzbegrenzung anstatt auf den schönen Fluss oder See, aber es ist auch wesentlich sicherer.

Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Kennen Sie weitere interessante Geschichten, die Sie mit anderen Campern teilen möchten? Wir würden Sie gerne hören!

Jeroen Timmermans
  • Autor: Jeroen Timmermans
  • Von Calais bis Cannes, von Nantes bis Nancy: Jeroen hat Frankreich bereits gut kennengelernt. Gemeinsam war er früher mit seinem Zeltanhänger wochenlang auf den schönsten Campingplätzen unterwegs. Später ging es vor allem mit dem Wohnmobil durch das restliche Europa. Am liebsten mag er kulturelle Städtereisen, gerne mit Seilbahn und toller Aussicht.

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