5 praktische Tipps für eure Camping-Checkliste

Viele Camper nutzen zum Packen ihres Urlaubsgepäcks eine Checkliste. So stellt man sicher, dass man nichts vergisst. Das gilt zumindest, wenn die Checkliste vollständig ist! Schlafsack, Taschenlampe, Wäscheleine und Klammern werden bei den meisten Campern auf der Liste stehen, aber haben Sie auch an die folgenden fünf Gegenstände gedacht? Es sind vielleicht nicht die ersten Dinge, an die man denkt, sie sind aber trotzdem sehr nützlich.

1. Zeckenfrei campen

Zecken sind stark auf dem Vormarsch, und auch ihre großen Schwestern, die Riesenzecken, werden immer häufiger gesichtet. Zum Glück besteht kein direkter Grund zur Panik, aber es ist sinnvoll, sich auf eine eventuelle Konfrontation mit Zecken vorzubereiten. Nehmen Sie deshalb eine Zeckenzange* mit in den Urlaub. Das gilt für Ferien im eigenen Land ebenso wie im Ausland, denn Zecken gedeihen auch in südeuropäischen Urlaubsländern wie Frankreich, Spanien und Italien ausgezeichnet.

Picknick auf der Wiese? Achten Sie hier besonders gut auf Zecken!]]

Zecken fühlen sich in Wäldern und im hohen Gras besonders wohl, und das ist genau die Art Umgebung, in der viele Campingplätze liegen. Wenn Sie also durchs Gras oder daran entlanggehen bzw. mit dem Fahrrad fahren, ziehen Sie eine lange Hose und geschlossene Schuhe an, auch wenn Shorts und Sandalen verlockender sind. Wenn Sie sich ins Gras setzen möchten, zum Beispiel für ein Picknick, verwenden Sie eine Decke mit einer Unterseite aus Kunststoff, sodass eine Zecke nicht hindurchkriechen kann. Und wenn Sie sich dennoch einen Zeckenbiss einfangen? Dann kommt Ihnen die Zeckenzange sehr gelegen, denn damit entfernt man die Plagegeister auf sichere Art und Weise.

2. Nässe vermeiden

Viele Menschen erwarten im Sommerurlaub permanenten Sonnenschein und schreiben Badesachen und Sonnenbrille ganz oben auf die Checkliste. Eine Garantie auf trockenes Wetter hat man jedoch nirgendwo. Auch im Sommer kann ein tropischer Schauer niedergehen und mit etwas Pech trifft es genau Ihre Urlaubsadresse. Dann freut man sich, wenn man nicht völlig durchgeweicht wird. Regenkleidung oder ein Regencape* mitzunehmen, ist also immer eine gute Idee.

Wenn Sie im Urlaub wenig Regen erwarten, achten Sie darauf, dass Ihre Regenkleidung nicht zu schwer ist. Nehmen zum Beispiel drei Packungen Einweg-Regenponchos* mit oder wählen Sie einen ultraleichten Regenmantel*, den man mehrfach verwenden kann. Kaufen Sie diese Art Regenschutz schon vor der Abreise, damit Sie jederzeit auf alles vorbreitet sind.

3. Den Akku aufladen

Kommen wir noch ohne unser Smartphone aus? Manche Menschen vielleicht schon, aber immer häufiger nutzen wir das Handy zu verschiedenen Zwecken auch im Campingurlaub. Nun würde ich sicher nicht empfehlen, den ganzen Urlaub aufs Display zu starren, aber in manchen Fällen kann das Handy wirklich nützlich sein. Sie können damit bequem nach zusätzlichen Infos zu touristischen Attraktionen, nach Restaurants oder Campingplätzen in der Nähe suchen. Und in einem Notfall kann es sogar lebensrettend sein, sein Handy zur Hand zu haben!

Immer mehr Camper nutzen auch im Urlaub ihr Smartphone.

Das setzt natürlich voraus, dass der Akku aufgeladen ist – auf dem Campingplatz, aber auch wenn man zu einer Wanderung oder Radtour aufbricht. Eine Powerbank* ist in diesem Fall sehr nützlich. Man lädt sie vorher auf (beispielsweise schon zu Hause), und sobald man sein Handy anschließt, wird es aufgeladen.

4. Silbergraues Wundermittel

Die Antwort auf die verschiedensten Campingprobleme ist Panzerband* (auch Duct Tape oder Industrieklebeband genannt). Dieses silbergraue Wundermittel kann auf dem Campingplatz an vielen Stellen hilfreich eingesetzt werden. Haben Sie beispielsweise ein Loch im Zelt, ist der Rucksack gerissen oder die Luftmatratze undicht? Kein Problem: Mit einem Streifen Panzerband sind diese Dinge im Handumdrehen repariert. Sie können es sogar benutzen, um Teile des Zelts oder Vorzelts zu verstärken.

Panzerband ist natürlich keine dauerhafte Lösung, bietet aber für die Zeit des Urlaubs schnell und zweckdienlich Abhilfe. Gleichzeitig nehmen eine oder zwei Rollen davon nur wenig Platz in Anspruch. Es ist also sehr zu empfehlen, dieses Tape mitzunehmen. Wenn Sie überall auf alles vorbereitet sein möchten, können Sie sogar eine Rolle in den Rucksack packen, für den Fall, dass auf einer Wanderung oder Radtour etwas passiert.

5. Speziell für Vierbeiner

Camping mit einem Haustier ist im Trend, und vor allem Hunde sind beliebte Urlaubsbegleiter. Auf einem Großteil der europäischen Campingplätze sind deshalb die Vierbeiner herzlich willkommen. Aber was nimmt man für seinen Reisegefährten alles mit? Trockenfutter, ein Korb*, Leine und Futternäpfe* stehen wahrscheinlich schon auf Ihrer Checkliste. Aber vergessen Sie auch seinen Ausweis nicht.

Wer mit einem Vierbeiner campen geht, sollte für ihn am besten eine separate Checkliste anlegen.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Hat ein Hund einen Ausweis? Ja, das sollte er zumindest, aber viele vergessen, ihn mitzunehmen. Der Heimtierausweis enthält alle Angaben zu einem Tier und seinem Gesundheitszustand, und man muss diesen Ausweis auch vorzeigen können, wenn man dazu aufgefordert wird. Nehmen Sie ihn also unbedingt mit! Noch ein Tipp für Hundebesitzer: Sie sollten, (lange) bevor Sie in den Urlaub aufbrechen, kontrollieren, ob in Ihrem Urlaubsland bestimmte Impfungen benötigt werden. Ihr Tierarzt weiß darüber Bescheid. Erkundigen Sie außerdem danach, ob an Ihrem Urlaubsziel für ein Haustier spezielle Vorschriften gelten.

Weitere praktische Tipps

Ich bin neugierig, ob Sie meine Camping-Checkliste noch ergänzen würden. Welche Camping-Utensilien, die man vielleicht nicht als Erstes auf die Liste schreibt, können im Urlaub gute Dienste leisten? Erzählen Sie es mir – und allen Mitcampern – in einem Kommentar unter diesem Artikel.

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Bram Kuhnen
  • Autor: Bram Kuhnen
  • Bram reist mit Begeisterung durch Europa: Städte, Strände und beeindruckende Landschaften und Natur – Bram ist schon weit herum gekommen und teilt gerne seine Tipps und Erfahrungen mit uns.

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